13 September 2017

Zick Zack und weg


Viel ist ja nicht mehr übrig, genau ein Knäuel Malabrigo Rios in Grün brauchte ich dafür;)
Das Knäuel war mal ein liebes Geschenk und wartete auf seine Bestimmung.


Die Anleitung für den Rundschal Snood war eine Gratisanleitung von Lang, 
die ich mal erhalten hatte. Mir gefällt der einfache Schnitt.
Die Anleitung findet man hier;) Es braucht  etwa 100g Knäuel à 200-210m.



An zwei Abenden hatte ich dann den Schal gestrickt und mir gefällt diese schräg verlaufende Optik sehr.




Der Loopschal kann dann locker um den Hals getragen werden, was sehr angenehm ist.
Mit Effekt- oder Fantasiegarnen gestrickt bekommt der Schal eine zusätzliche optische Komponente.


Den Schal habe ich verschenkt und hat sehr Freude bereitet. 
Es muss nicht immer ein kompliziertes Muster sein:)


Beim Herbst-Handarbeitsbingo konnte ich nun zwei Felder ankreuzen, mal sehen wie es weiter geht;)

Euch allen einen schönen Tag und eine gemütliche Stube!

Herzlich, Rita

06 September 2017

Herbst-Handarbeitsbingo 2017


Die vermehrten trüben Tage locken uns wieder hinter die Nähmaschine, 
Stricknadeln oder an den Tisch mit dem Bastelmaterial.

Und was ist vergnüglicher, wenn nicht noch ein Spiel daraus werden würde;)

Letztes Jahr war es schon ein Hit und dieses Jahr ist es also auch wieder so weit!


Anleitung, Spielregeln und am Schluss eine Verlosung sind bei Barbara zu finden;)

Allen viel Spass!

Herzlich, Rita





04 September 2017

Leinsamenbrot


Dieses Brotrezept liegt schon lange bei mir in der Küche. Es stammt aus einem alten Gartenbuch.


Es ist recht simpel und die Gehzeit ist auch relativ kurz.




In einer Kastenform gebacken, kann von der Form her gar nichts schief gehen, 
es sieht einfach tadellos aus;)



Luftig locker und nicht trocken, das mag ich;)



Leinsamenbrot 


Zutaten:

100g geschrotete Leinsamen
500ml lauwarmes Wasser

250g Dinkelmehl
350g Vollkornmehl
1/2 Würfel Frischhefe
2 TL Honig
2 TL Salz

Kastenform (Ich nahm eine Cakeform, ich habe keine Brotkastenform, war auf 28cm eingestellt. Kleiner würde ich nicht, grösser ginge sicher noch was)

1. Leinsamen schroten (Mixer oder Mühle,  gibt auch geschrotete Samen zu kaufen, einfach darauf achten, dass sie nicht ranzig sind.) und mit dem lauwarmen Wasser übergiessen und mindestens 30min stehen lassen. Die Samen quellen auf.

2. Das Mehl, die zerbröckelte Hefe, Honig und Salz sowie die gequollene Leinsaat samt Flüssigkeit in einer Rührschüssel zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten.

3. Den Teig in eine vorbereitete Kastenform legen und gehen lassen, bis der Teig ca. 1/3 grösser geworden ist, so etwa 30-45min.

4. Brot mit Wasser bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf 210 C° 15min. in der Ofenmitte backen, dann runter schalten auf 190 C° und weitere 55min fertig backen.

Das Brot riecht wunderbar und zart, es hat eine feine Kruste und das Innenleben ist locker und feucht. Köstlich;)

Es hält sich wunderbar und meine Männer mögen es sehr. Es sättigt und schmeckt.

Und wieder ein Lieblingsbrot in der Rezeptesammlung;)


Herzlich, Rita

01 September 2017

Friday Flowerday


Da ich bei der Nachbarin momentan zu ihren Blumen und der Wohnung schaue, muss ich dabei immer an einer Wildblumenwiese vorbei gehen.


Diese zarten weissen, unscheinbaren Blümchen fand ich besonders apart.


Diese dann gepflückt und sorgfältig nachhause getragen.


In einer einfachen Glasvase habe ich sie dann eingestellt. Einfach und doch mit dem kleinen Extra;)


Etwas wild und sehr schnell vergänglich. 
Die Blümchen lassen schnell ihre zarten Blumenblättchen fallen.....


Mir gefällt es sehr und vielleicht weiss jemand, wie sie heissen?
Edit: Vielen Dank für die Hinweise, es ist das Berufskraut;)


Einfach ein Hingucker und mein Wochenaufsteller;)


Herzlich, Rita




29 August 2017

Beton - Experimente




Was tut man nicht alles im Sommer, um die Jungs zu beschäftigen? 
Klar, ich wollte das auch schon lange mal machen;) Und wir haben so schöne Rhabarberblätter..


Im Grossen Handwerkergeschäft dann Blitzbeton à 5kg  für 5.- 
("Bastelbeton" à 500g ca 18.-, die spinnen die Römer;))
und Silikonspray heim genommen....


Ein schönes Blatt ausgesucht und im Sandkasten und mit der Rückseite nach oben auf einem Sandhügel gelegt und die Blätter schön auseinander gebreitet.



Dann die Rückseite des Blattes mit Silikonspray eingesprüht. Nach dem Trocknen soll das Blatt ohne Probleme wieder entfernbar sein, wir werden sehen......


Das Anrühren de Betons war nicht so toll, zu kleiner Kessel und es gab Klumpen....Daher lieber ein Kessel mit Wasser füllen und Beton dazu mischen, ginge besser...Aber am Anfang sind Fehler erlaubt;)


Mit Handschuhen arbeiten, da Beton ätzende Wirkung hat, auch beim Mischen den Staub nicht einatmen! Daher gut aufpassen!!


Das Blatt möglichst überall gleichmässig mit dem Brei bedecken und dann ruhen lassen.


Das Material wurde nach dem Waschen wieder wunderbar sauber.


Das Blatt nach 4 Tagen. Das Entfernen des Blattes ging sehr gut, bis auf die dicken Rispen. Die musste ich mit einem Messer raus holen, aber auch das war kein Problem, alles kam raus.


Der Abdruck ist wunderschön geworden und wie Ihr seht, es braucht hier noch etwas Trocknungszeit.



Die Ränder müssen wirklich gut und dick mit Beton bepflastert werden, sonst bröckelt es dann beim Tragen ab. Und das Gewicht ist nicht zu unterschätzen!


Hat Spass gemacht und das Blatt liegt nun bei meiner Schwiegermutter im Rasen. Und sie will vielleicht noch was reinpflanzen, aber wohl erst nächstes Jahr.

Das Blatt ist nicht Frosthart, nur so als Tipp. 
Also solche Teile erst raus stellen, wenn es keinen Frost mehr gibt, sonst zerspring es.


Experimente können ganz schön Spass machen;)

Versuchts doch auch mal;)

Herzlich, Rita






MerkenMerken

23 August 2017

Rezeptesammlung


Im Laufe meiner Blogzeit habe ich ganz viele Lieblings-Rezepte vorgestellt und im Register abgelegt. 
Doch das  Finden einzelner Rezepte  war immer schwierig....

So habe ich mich kürzlich dran gesetzt und eine neue Seite auf meinem Blog eröffnet, 
mit einer Rezeptesammlung. Sie befindet sich in der rechten Blog-Spalte,  unter der Eule.
Nun könnt Ihr einfach auf die Seite gelangen und da dann das Gewünschte finden;)

Ordnung muss sein;)

Herzlich, Rita



20 August 2017

Ferienrückblick 7


Jetzt haben wir doch einiges gesehen, nehmt doch Platz und ruht Euch etwas aus;)


Geniesst das Plätschern des Dorfbrunnens.......


........die schöne Aussicht auf die Berge und Wälder....


Ich backe Euch in der Zwischenzeit eine Torta da nusch......


Zuerst mal Nüsse knacken, eigene Nüsse noch aus dem letzten Jahr, das dauert etwas....



Dann gute Butter und Zucker, frische Eier und gutes Mehl, 
die zu einem feinen Teig zusammengefügt werden.
Der Teig kann dann im Kühlschrank sicher eine Stunde ruhen.


 Die Nüsse habe ich leicht angeröstet, um das Aroma der Nüsse etwas zu intensivieren.


Zucker in einer Pfanne schmelzen und caramelfarben werden lassen (Vorsicht! Nicht verbrennen lassen, bitterer Zucker schmeckt nicht mehr), dann mit Rahm/Sahne abgelöscht und sirupartig eingekocht. 
Dann die Nüsse und Honig dazu geben und etwas auskühlen lassen.



Hier habe ich den Teig  ca. 3-4mm dick ausgewallt mit einem etwas breiteren Rand. 


Den Teig in die gefettete Form gelegt, und mit der Gabel eingestochen.


 Die Masse dann in die Form füllen und gut verteilen. Den Rand nach innen legen und mit Wasser oder Eiweiss bestreichen.


Mit dem Rest des Teiges einen Deckel auswallen, und auf die Form legen. Dem Rand entlang mit einem Messer abschneiden und mit der Gabel auf den vorbereiteten Rand drücken.


Einstechen und nach Wunsch noch etwas verzieren.


Beim Backen nach der halben Backzeit Alufolie auf den Kuchen legen, die Torte darf nicht zu dunkel werden. Reine Optik;)


Auf einen Rat einer Einheimischen hin, habe ich den Kuchen in Alufolie 3 Tage "durchziehen" lassen. Die Nüsse, das Karamell und der Butter intensivieren ihr Aroma.


Also, nun kommt, wir essen nach dem strengen Wochenrückblick 
zusammen ein Stück Bündner Nusstorte;)



 Eine aromatische und süsse Kalorienbombe, aber was für eine!


Im Gespräch mit einer Angestellten eines kleinen Hotels kamen wir auf die Nusstorte. 
Auf Anfrage habe ich dann dieses Rezept erhalten.
Es soll ein altes Rezept sein;)

Ich habe Zuhause noch etwas Rezepteforschung betrieben und gesehen, dass sich die verschiedenen Rezepte die ich fand, nur wenig unterscheiden.  Da etwas mehr Zucker, dort weniger Mehl....Ich denke, dass es so viele verschiedene Rezepte wie Familien im Engadin gibt;) Hauptsache frische und gute Produkte. Die Nüsse müssen die Engadiner  quasi "Importieren", da im Engadin keine Nussbäume wachsen, wegen der Höhe.  Das Engadin war früher eine arme Region, hauptsächlich Bauern lebten in den Bergen.Viele suchten daher im Ausland Arbeit. 
Das Rezept stammt wohl von Rückkehrern in die Heimat, man vermutet den Urspruch des Rezeptes aus Frankreich. 
So kam wohl die Zuckerbäckertradition in's Land.

Mein Souvenir: Ein Bündner Nusstortenrezept einer Einheimischen;)

Torta da Nusch "Bündner Nusstorte"
Für eine runde Kuchenform von 26 cm Durchmesser

Teig:

150g Butter, weich
150g Zucker
1 Ei
1 Eigelb (Eiweiss aufbewahren)
375g Mehl

Füllung:

250g Zucker
2.5dl Rahm/Sahne
2 EL Honig
250g Baumnüsse grob gehakt


Die weiche Butter und den Zucker mit dem Ei zu einer hellen Masse rühren, dann das Mehl dazu. Der weiche Teig zu einer Kugel formen und für sicher 60min in den Kühlschrank geben.

Grob gehakte Nüsse in der Pfanne wenig anrösten. Abkühlen lassen.

Zucker in eine beschichtete Pfanne geben, schmelzen und karamellisieren lassen. Bitte Vorsicht!! Sehr heiss und den Zucker nicht verbrennen lassen!! Dann mit Rahm ablöschen und etwas einkochen ->  Konsistenz wie Sirup.

Den Honig und die Nüsse untermischen. Abkühlen lassen.

Den Teig auswallen (3-4mm dick) und in die Form geben (Hoher Rand). Boden mit einer Gabel einstechen.**

Dann die abgekühlte Füllung rein und den Rand oben nach innen einklappen und mit Eiweiss bestreichen.

Aus dem restlichen Teig einen Deckel auswallen und auf die Füllung legen. Die Ränder gut  mit einer Gabel andrücken.

Backzeit: vorgeheizter Ofen 200° Grad, Ofenmitte, 30-40min.
Nach halber Backzeit Alufolie auf den Kuchen legen.

Die Nusstorte in der Form gänzlich erkalten lassen, da die Füllung und besonders der Zucker sehr lange brauchen, bis sie abgekühlt sind.

Tipp: Torte nicht gleich anschneiden, sondern in Alufolie 2-3 Tage "durchziehen" lassen. Dann schmeckt sie noch etwas besser;)

** es gibt noch eine andere Variante, wie der Kuchenteig in die Form soll, aber diese ist wesentlich einfacher;)



Das war also mein Ferienrückblick und ich hoffe, es hat Euch gefallen;)

Unsere Schweiz ist wunderschön  und es gibt so viele schöne Orte. 
Euch allen einen ganz schönen Sonntag!

Herzlich, Rita


©